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Max Gruber

Gruber Max © Jobst

GRUBER, Max

Grubers Weg zu seinem Beruf als Autor und Regisseur fiel etwas länger aus, weil er nicht auf den Rat seines Lehrers Friedrich Polakovics - der an den Karrieren H.C. Artmanns und Ernst Jandls nicht unerheblichen Anteil hat - hörte und meinte, zunächst "etwas Ordentliches" lernen zu müssen.

So wurde Gruber promovierter Jurist, studierte daneben Sozial- und Wirtschaftswissenschaften in Wien, den USA und Frankreich und streute noch einen MBA in Fontainebleau drüber. Der akuten Gefahr, als Unternehmensberater und Investmentbanker in Amerika, Asien und Europa im falschen Beruf Karriere zu machen, begegnete Gruber mit einem radikalen Kurswechsel. Es folgte eine Regie-, Autoren- und Schauspielausbildung an der USC Film School in Los Angeles.

Gruber beginnt zunächst als Regisseur für Werbespots und Dokumentarfilme und schreibt Drehbücher, wobei in seiner Autorentätigkeit seine früh- - Aufwachsen am Wiener Naschmarkt - und spätkindlichen Prägungen - Polakovics und Jandl - durchbrechen. Er wird von Wolfgang Bauer gefördert und arbeitet heute in einem Spektrum, das von Lyrik und Performance mit Des Ano bis zum Spielfilm reicht, wo er 2006 mit "Das Tor zur Hölle" sein Debut lieferte.

Max Grubers Arbeiten haben ihm neben einem Staatspreis zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen eingetragen, vom Gewinn des New York und Deauville Filmfestivals bis zum Carl-Mayer Drehbuchpreis und dem UIP European Filmmaker's Award.

Max Gruber, zu dessen Arbeiten auch „TATORT"-Drehbücher zählen gibt Einblicke in die Arbeit des Drehbuchschreibens unter besonderer Berücksichtigung zum Thema KRIMI - spannend!

http://www.desano.at

  

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